Dank Taylor Swift weiß ich, …

Bilder: Universal Music

Man kann über Popstars sagen was man will, Geschmäcker sind verschieden. Für mich ist Taylor Swift mit ihren 25 Jahren eine erfolgreiche Frau, die ihren Weg geht und in unterschiedlichsten Lebensbereichen inspirierend wirkt.

Dank Taylor Swift weiß ich, …

 

… was Vorbilder sind.

Zum Time Magazine sagte sie: “Other women who are killing it should motivate you, thrill you, challenge you and inspire you rather than threaten you and make you feel like you’re immediately being compared to them. The only thing I compare myself to is me, two years ago, or me one year ago.”

Das stimmt. Vorbilder sind etwas Positives, wir profitieren von ihren Erfahrungen und können Motivation aus ihren Werdegängen ziehen. Und vergleichen sollten wir uns stets nur mit uns selbst und sollten überlegen, ob wir an dem Punkt stehen, an dem wir stehen möchten, nicht ob wir das erreicht haben, was andere schon gemacht haben.

Und: Es wird immer diese Über-Frauen geben, die dir durch ihren Erfolg ein mulmiges Gefühl (gepaart mit einer Prise Neid) verleihen. Doch gerade in ihnen steckt große Inspiration – ich muss keinen Multidollarkonzern hochziehen, gleichzeitig Drillinge groß ziehen und alle drei Monate Romane rausbringen. Ich kann eine Sache davon machen. In meinem Tempo.

 

… dass ich irgendwann ankommen werde, wenn ich es nur zulasse.

“People say all the time, ‘You need to spend some time to yourself and figure out who you are’ and I never really understood it until it happened to me. I woke up one day and I just realized I’m in New York because I want to be in New York. I cut my hair short because I wanted to. I made a pop album because I wanted to.” (Quelle)

 

… dass rote Lippen cool sind und ich sie tragen darf.

Miss Swift trägt fast täglich roten Lippenstift, weil sie Bock drauf hat. Wir dürfen auch viel öfter das tragen, worauf wir Bock haben. Egal, ob wildfremde Frauen auf Partys uns ansprechen mit “Hach, ja, rote Lippen. Also ich sehe damit ja immer wie eine Nutte aus. Aber bei dir sieht das gut aus.” (Mir bereits drei Mal so geschehen, leider wahr.) F*ck you, wildfremde Frauen. Ich trage, was ich will, weil ich es cool finde. Ob es rote Lippen, Gesichtstattoos, Kilts oder Fischernetze sind. Das hat mich auch Gwen Stefani gelehrt.

 

… dass nicht alles so schlimm ist, wie es zunächst erscheint.

Das hat mich zwar auch Bridget Jones gelehrt (“Bei Nacht wird aus jedem Stein ein Büffel. Am Tage sind die Dinge, wie sie sind.” ungefähres Zitat, Gedächtnisprotokoll) Taylor Swift unterstreicht dies in ihrem Song “Out of the Woods” mit der Zeile: “the monsters turned out to be just trees”

 

… haters gonna hate.

Für die anderen ist alles andere natürlich erst einmal schlimm. Wenn sie dich eh doof finden, finden sie alles was du tust doof, basta. Du musst das aber nicht ändern wollen – außer du bist der ehrgeizigste Mensch auf dem Planeten. Gesünder für dich selbst ist es einfach, die Leute, die eh reden, reden zu lassen.

 

… dass ich nicht bei allem mitmachen muss, nur weil es hip ist.

Siehe Taylors Austritt beim Musikstreaming-Anbieter Spotify. (Und dass, egal ob ich mitmache oder nicht, die Haters haten werden, siehe oben.)

 

… und dass ich also einfach mein Ding machen darf.

Wenn du halt Bock auf Country/Schlager/Klöppeln/Synchronschwimmen/Dauerwelle hast, mach’ es doch, scheiß’ drauf ob es gerade hip ist. Wenn du gut bei deiner Sache bzw. glücklich damit bist und das auch ausstrahlst, weil du es LEBST, dann mach’ es.

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