KOKONERIE // Über den Zeitschriftenhimmel, Selfpublishing & Aliensprache

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Haaaach, Januar. Der süße Duft des Neubeginns. Zeit für neue Hobbies, neue Projekte, raus mit Altlasten. Voller juvenilem Enthusiasmus schwingen wir uns in das noch junge Jahr – und machen natürlich alles besser als zuvor. Falls ihr jedoch noch keine Ideen für 2016 haben solltet, haben wir ein paar kleine Vorschläge:

 

Etwas kreieren! Oder: Was ist mit dem Roman, der auf deiner Festplatte verschimmelt?

Verdammt, Harry Potter/Hunger Games/Shades of Grey war eigentlich deine Idee, nur leider hat dein Manuskript die letzten zehn Jahre nicht das Äußere deiner Schreibtischschublade gesehen, geschweige denn deine Festplatte verlassen? Jetzt heißt es teilen, veröffentlichen! Rrrrran an die Öffentlichkeit – das Zauberwort heißt Selfpublishing. Jedem Literaturagenten und Verleger kräuseln sich dabei die Nackenhaare, doch für alle, die nun endlich ihre Geschichten handfest veröffentlicht haben möchten, ist das Verlegen ohne Verleger die ideale Lösung. Amy Fleisher Madden bei den Kolleginnen von HelloGiggles gibt eine kurze, knackige Übersicht wie sie ihre Buchveröffentlichung ohne Verlag angepackt hat: SO, you want to self-publish a book . . . Die Selfpublishing-Erfahrungen deutscher Autoren gibt’s im Podcast von literaturcafe.de.

Mehr lesen!

Okay, wenn schon nicht selbst Geschichten schreiben, dann aber mehr lesen. Oder? Keine Zeit? Zumindest für neue, inspirierende Magazine ist etwas Platz im Kalender, die Zeit wird genutzt, ob in der Straßenbahn, beim Friseur, in der Warteschlange beim Amt! Am besten mit ISSUU, dort kann man kostenlos in Zeitschriften aus aller Welt blättern – und somit Ideen für’s neue Jahr sammeln.

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Screenshot: issuu.com

Fitter werden!

Der Klassiker. Ja, und etwas ausgelutscht. Und dennoch: Am Anfang des Jahres sehen wir Print- und TV-Werbung für Diätmethoden, Sprachkurse, Nikotinpflaster – und Fitnesscoachings. Zuhause in der heimeligen Geborgenheit des eigenen Wohnzimmers, im persönlichen Tempo, ohne fremde Blicke, ist gegen ein bisschen Sport nichts einzuwenden. Der YouTube-Kanal „Happy and Fit Yoga“ bringt sogar Muffel wie mich dazu, die Chips kurz zur Seite zu legen und statt für Trash-TV den Fernseher kurzzeitig für etwas Sinnvolles zu nutzen.

Eine neue Sprache lernen … oder so.

Apropos Sprache lernen: Falls zwischen Yoga, Lesemarathon und Nikotinentzugserscheinungen keine Zeit dazu bleibt – tu’ einfach so. YouTuberin Sara Maria Forsberg zeigt, wie’s klingen sollte: What Languages Sound Like To Foreigners. (Nach diesem Video wurde die Finnin übrigens von Lucasfilm gebeten, eine neue Aliensprache für „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ zu erfinden.)