Kokonerie // Von Westküsten-Kunst und deutschen Tönen

Bildelemente: © instagram: westkim / © instagram: booksandquills / Warner Bros.

Visueller Liebling: Künstlerin Kim West

Keine Sorge, ich meine nicht Kim West-Kardashian! Sondern die Künstlerin Kim West, die nun einmal den Namen mit dem, ähm, amerikanischen Starlet teilt. Auf ihrem Instagram-Account „westkim“ zeigt sie ihre modernen, farbintensiven und reduzierten Landschaftsportraits, die ich mir am liebsten alle (!) in die Wohnung hängen möchte. Oder noch viel lieber: In meiner Stadt sehen würde. Denn Kim ist auch Street Artist und verschönert graue Industriegebäude (bisher aber nur in ihrer kalifornischen Heimat Los Angeles).

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Ein von kim west (@westkim) gepostetes Foto am

 

Netzmensch: Eine holländische BookTuberin aus London

Wenn ich Leseempfehlungen suche, wende ich mich an Sanne Vliegenthart – oder vielmehr an ihren YouTube-Kanal „Books and Quills“. Die Niederländerin hat einen Riecher für gute Geschichten und gibt ihrem Publikum regelmäßig interessante Literaturtipps (auf Englisch). Sie geht auch über reine Buchempfehlungen hinaus – Sanne interviewt Autoren, filmt kleine Touren durch ihr Bücherregal, gibt Tipps um z.B. den Buchrücken von Taschenbüchern zu schonen oder erzählt, wie sie ihren Weg ins Verlagswesen gefunden hat. Ein sehr schöner Kanal für alle Bibliophilen.

(Und kommt euch ihr Nachname Vliegenthart eventuell bekannt vor? Sanne ist langjähriger John Green-Fan und der Autor hat ihr das mit einer kleinen Verewigung ihres Namens in seinem Erfolgsroman „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ gedankt.)

Online-Bastelei: Ruck-Zuck GIFs bauen

Als großer Fan von kleinen, stupiden GIFs hänge ich gerne gefühlt stundenlang auf giphy.com ab. Und nun kann ich selbst innerhalb von Sekunden aus jeglichem Videomaterial, das mir unter den Mauszeiger kommt, ein GIF zaubern – Dank des GIF Makers! Yay! Ein sehr einfach gehaltenes Tool ohne Schnickschnack, du ziehst das Video in das Tool und bestimmst die Länge deines GIFs, fertig.

Musikalisches Seelenfutter: Elif

In diesem Sommer wanderte eine Elektro-Version eines Songs durch die Charts, die dem tiefen, emotionalen Original (meines Erachtens) leider in keiner Weise gerecht wurde: „Unter meiner Haut“. Jedem das Seine, aber ich bin der Überzeugung, dass die Elektro-Dance-Version mit männlichen Vocals (die ohne Einverständnis der Urheberin veröffentlicht wurde) es nicht so weit geschafft hätte, wenn mehr Menschen das berührende Original von Elif Demirezer gekannt und somit einen Vergleich gehabt hätten. Elifs neue EP „Als ich fortging“ ist jetzt im Handel.