Ready, set, go – die erste Woche im Job

Foto: StartUp Stocks
Foto: StartUp Stocks

Die erste Woche im neuen Job ist aufregend, anstrengend und kann voller Überraschungen sein. Hier sind ein paar Tipps, wie du die erste Arbeitswoche als Neuling überstehst.

Erwartungen

Schon zum Vorstellungsgespräch hast du wahrscheinlich die Unternehmensgeschichte, Mitarbeiterzahl, Standorte und Schwerpunkte auswendig gelernt. Und niemand hat dieses Wissen abgefragt – und das wird auch nicht passieren. Konzentriere dich stattdessen in deiner ersten Woche darauf, deine eigenen Erwartungen nicht allzu hoch zu schrauben (auch im allercoolsten Unternehmen auf dieser Planeten gibt es Kleinkriege in der Teeküche), sondern ehrliche, realistische Erwartungen an deinen neuen Arbeitgeber zu haben. Außerdem ist es der beste Zeitpunkt, mit deinem Vorgesetzten zusammenzusitzen und über seine Erwartungen an dich zu sprechen.

Kollegen

Gehe auf deine neuen Kollegen zu und stell’ dich vor – schließlich bist du neu, nicht die anderen. Idealerweise merkst du dir ihre Namen auch sehr schnell (oder findest einen Trick (Intranet!) um sie auswendig zu lernen). Und vor allem Zuständigkeiten – du möchtest diejenige sein, die auf der Toilette peinliche Gespräche mit der Abteilungsleitung führt. Frag’ (in der Personalabteilung) nach einer Übersicht/einem Organigramm.

Firmenkultur

Lern’ die kleinen Gepflogenheiten und Rituale kennen. Gibt es beispielsweise einen Casual Friday? Happy Hour jeden ersten Donnerstag im Monat? Geht die gesamte Abteilung dienstags zum Italiener um die Ecke Mittagessen? Schau, was es für Angebote gibt, und nimm Teil – aber übertreib’s nicht, keiner mag den hyperaktiven Neuling.

Regeln (auch unausgesprochene)

Neben Policies, die dir offiziell gegeben werden und dir aufzeigen, wie der Laden läuft, gibt es natürlich auch unausgesprochene Regeln. Je schneller du sie lernst, desto weniger Stress wirst du langfristig haben. Wenn Herr Müller nicht zwischen 11.15 Uhr und 12.45 Uhr angesprochen werden möchte, respektiere das. Wenn Tina und Marie niemanden in ihre Projekte aufnehmen, liegt das sehr wahrscheinlich nicht an dir, respektiere ihre Marotten einfach. Dann darfst auch du deine eigenen aufbauen.

Denn, zu guter Letzt: Sei du selbst.