Unsere zehn liebsten Arbeits-Erleichterer

Egal, ob im Job oder im Privatleben – ständig scheint es aus allen Ecken “Produktivität” zu schreien. Wir wollen mehr schaffen, Häkchen nach Häkchen auf unsere To Do-Liste setzen und vorm Schlafengehen das Gefühl haben, heute mal wieder so richtig schön viel erledigt zu haben. Irgendwie scheint der Plan aber nicht aufzugehen, denn die To Do-Listen wachsen weiter und das gute Gefühl will sich nicht so recht einstellen. Vielleicht liegt der Schlüssel ja darin, nicht mehr zu arbeiten, sondern besser. Gut, dass es Tools gibt, die uns beim Arbeiten unter die Arme greifen. Hier kommen unsere zehn Lieblinge:

Schreiben

1. Fokussiertes Schreiben mit Zenpen

Auf Zenpen gehen, den Vollbildmodus wählen und losschreiben. Zenpen liefert eine minimalistisch klare Schreiboberfläche, die potentielle Ablenkungen einfach ausblendet. Die Textbearbeitung ist easy peasy, einen Wort-Zähler gibt es auch und das alles ist so hübsch und aufgeräumt, dass man gar nicht anders kann als einfach lostippen zu wollen.

2. Bessere Überschriften mit dem Headline Analyzer

Leider auf Englisch, dennoch eine top Hilfestellung: Der Headline Analyzer bewertet Überschriften und schaut sich dabei unter anderem Wortbalance, Art der Überschrift und Länge an. Dazu gibt’s Tipps, was eine gelungene Überschrift ausmacht – und die funktionieren auch wunderbar auf Deutsch.

Organisieren & Zeit managen

3. Projektmanagement mit Trello

Trello ist längst kein Geheimtipp mehr. Das Tool visualisiert Projekte, To Dos und Kategorien in sogenannten Boards, Listen und Karten. Das ist nicht nur übersichtlich, sondern auch unheimlich praktisch, denn einzelne Aufgaben können mit Fristen, Zuständigkeiten und Kommentaren versehen werden. Kurzum: We love Trello!

4. Mit Moosti auch mal Pausen machen

Moosti hilft dabei, die Balance aus fokussiertem Arbeiten und Pausen zu finden. Dabei werden die Zeiten selbst definiert: Wie lang soll meine Schaffensphase, wie lang meine kurze, wie lang die ausgiebige Pause sein? Timer starten und loslegen.

5. Pfoten weg von Facebook mit Get cold turkey und SelfControl

Die SelfControl App (für Mac) und Get cold turkey (für Windows) wissen genau, dass wir uns gerade statt zu arbeiten eine halbe Stunde durch Facebook geklickt haben. Deswegen helfen die beiden Apps dabei, Websites, die uns nur ablenken, zu blockieren. Welche Seiten wie lange nicht zur Verfügung stehen sollen, definieren wir selbst.

6. Boomerangmail rettet uns aus der Mail-Flut

Mit Boomerang für Gmail-Nutzer können wir Mails planen und zu einem späteren Zeitpunkt verschicken lassen. Außerdem erinnert uns Boomerang, falls wir noch kein Feedback auf eine Mail erhalten haben oder schubst eine Mail erneut in unseren Posteingang, wenn wir sie erst später bearbeiten, aber bis dahin nicht vergessen wollen.

Collage_Tools

Le tool, c’est cool.

Konzentrieren und merken

7. Entspannt arbeiten mit coffitivity

Eine Studie der University of Chicago fand heraus, dass moderate Umgebungsgeräusche dabei helfen, kreativer zu sein. Kein Wunder, dass uns die besten Ideen oft außerhalb des Büros kommen und das Café ein so beliebter Arbeitsplatz ist. Und genau diese Café-Atmosphäre liefert coffitivity jetzt frei Haus und lädt unter anderem ins „Campus Café“ oder „Texas Teahouse“ ein.

8. Vorträgen lauschen mit Stift und Papier

„Don’t take notes with a Laptop“ empfehlen die Psychologen Müller & Oppenheimer, die in ihren Untersuchungen festgestellt haben: Wer Notizen per Hand macht, versteht das Material besser und kann sich länger daran erinnern. Denn für handschriftliche Notizen wird vorab im Kopf verarbeitet und zusammengefasst. Die Psychologen sprechen von „Mental lifting“.

Präsentieren

9. Prezi weist PowerPoint in die Schranken

Das Präsentationstool Prezi setzt auf Bilder und Bewegung, visualisiert Zusammenhänge und ist zudem mobil einsetzbar, da cloudbasiert. Super Alternative zu PowerPoint und Keynote, die ordentlich Eindruck schindet.

10. Interaktiv präsentieren mit Swipe

Auch Swipe setzt auf innovative Präsentationen: Schnell und einfach erstellt, kann man seine Pitches, Konzepte oder Geschäftsberichte sogar mit dem Publikum teilen, die mit dem Inhalt in Echtzeit interagieren können – zum Beispiel über Umfragen. Aus Monologen werden Gespräche, die mit einschläfernden PowerPoint-Präsentationen nichts mehr gemeinsam haben.

 

Dieser Artikel ist zuerst als Gast-Beitrag im Journal by Jobspotting erschienen.